Pressearchiv
2. Final-Abschnitt
4x50m Lagen Männer
Gold: SG Essen, 1:35,05 Minuten, Deutscher Rekord
Silber: SV Würzburg 05, 1:36,44 Minuten
Bronze: VfL Sindelfingen, 1:38,18 Minuten
1. Final-Abschnitt, mit Sieger-Zitaten !!!
Zwei weitere Deutsche Rekorde gab es in den beiden Staffelentscheidungen des heutigen Tages. In der 4x50m Freistilstaffel der Männer schwammen Carsten Dehmlow, Thomas Rupprath, Alibek Käsler und Kai Reimer für den SV Würzburg 05 in 1:26,89 Minuten einen Deutschen Rekord.
4x50m Freistil Männer
Gold: SV Würzburg 05, 1:26,89 Minuten, Deutscher Rekord
Silber: SG Frankfurt, 1:27,39 Minuten
Bronze: SG Essen, 1:28,52
(MK und DSV-Presse vom 27. November 2009, MK)
DMS Endkampf 2009
Deutschlands Schwimmelite zu Gast in Wuppertal
Das Würzburger Team mit:
Thomas Rupprath, Thomas Lurz, Jan Wolfgarten, Armin Gress, Carsten Dehmlow, Alibek Käsler, Georg Lippai, Kai Reimer gehen mit 30.008 Punkten aus der Vorrunde und 440 Punkten vor der Schwimmgemeinschaft Essen nächste Woche an den Start.
Alibek Kaesler from Germany swims in a men's 200 meters Backstroke heat at the FINA short course swimming World Cup in Berlin, Sunday, Nov. 15, 2009. - Sonntag 15. November 2009, 13:13 Uhr
Alibek Käsler der 2-fache Jugendeuropameister und eines der größten deutschen Hoffnungen für die Olympische Spiele 2012 geht beim Bremen Cup an den Start.
OSC Swim-Team mit eindrucksvollem Jahresauftakt beim Bremen Cup 27.01.2009
16 erste Plätze und Bestzeitenflut des gesamten Teams
Beim ersten großen Leistungsvergleich der Schwimmer beim Bremen Cup 2009 im Bremer Uni Bad konnten die Mitglieder vom OSC Swim-Team hervorragende Ergebnisse vorweisen. Die vierzehn Aktiven starteten 58-mal und konnten sich dabei insgesamt 16-mal die Goldmedaille bei der Siegerehrung um den Hals hängen lassen. Der Bremen Cup hat sich in den zurückliegenden Jahren zu einem sehr attraktiven Tages-Wettkampf entwickelt und so verwunderte es niemanden, dass in diesem Jahr insgesamt 30 Vereine aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein mit mehr als 350 Sportlern und fast 1500 Starts an diesem Samstag angetreten sind. Mit Alibek Käsler vom SV Würzburg 05 trat auch einer der besten deutschen Schwimmer und vielfache Deutsche Jahrgangs- und Juniorenmeister der letzten Jahre an. Er liefert sich besonders mit dem besten Bremer Schwimmer, André Biere, viele heiße Duelle.
In den Jahrgängen bis 1992 wurde auf den 50m und 100m Strecken jahrgangsweise gewertet und bei den längeren Stecken gab es dann eine offene Wertung. Im Jahrgang 1998 war das große OSC Nachwuchstalent, Melanie Schilling, insgesamt 4-mal siegreich. Sie siegt über die 100m Freistil in 1:14,48 min und jeweils über 50m Brust (43,70 sec), Schmetterling (40,16 sec) und Freistil in 33,49 sec. . Insa Schulz konnte im Jahrgang 1994 drei Goldmedaillen in Empfang nehmen. Insa siegte über 100m Freistil in 1:04,49 min und über 50m Freistil (28.36 sec) sowie 50m Rücken in 34,98 sec.. Auch ihre Mannschaftskollegin Ayleen Sonnefeld siegte im Jahrgang 1992 dreimal, über 100m Brust in 1:19,34 min sowie jeweils die 50m Brust (36,45 sec) und 50m Freistil 28,74 sec.. Im Jahrgang 1997 siegte Mirja Bohlen über 50m Freistil in 33,40 sec. ebenso wie Swantje Pietsch in der offenen Wertung über 50m Rücken in 33,78 sec.
Bei den männlichen Teilnehmern war Marten Tönjes im Jahrgang 1995 mit zwei Siegen über 50m Brust in 34,53 sec und 100m Brust in 1;17,22 min erfolgreich. Über 200m Brust belegte er in der offenen Wertung mit 2:42,53 min. als jüngster Teilnehmer den 2. Platz. Jeweils einmal siegten Lennart Queiss (Jahrgang 95) über 100m Freistil in 1:00,82 min und Michael Schilling (Jahrgang 95) über 100m Schmetterling in 1:12,13 min.
Insgesamt war Trainer Andreas Rybszleger mit den Leistungen aller seiner Schützlinge sehr zufrieden. Sie haben nach der Weihnachtspause alle wieder intensiv trainiert und sind hochmotiviert ins neue Schwimmjahr gegangen. Gerade die jüngeren Mitglieder des Swim-Teams orientieren sich an den starken Leistungen ihrer nur wenig älteren Mannschaftskollegen und konnten bei diesem Wettkampf ihre Leistungsentwicklung eindrucksvoll unter Beweis stellen. Tim Oliver Strelow (Jahrg. 96) konnte mit seinen Leistungen bei seinen fünf Starts genauso zufrieden sein wie Anneke Jensch (Jahrg. 97) sowie ihr Bruder Marius (Jahrg. 95) und auch Aimeric Malter (Jahrg. 97). Auch der Neuzugang im Swim-Team, Marc Burmann, startete erstmals für seinen neuen Verein und schwamm auf Anhieb eine persönliche Bestzeit über 200m Brust. Auch alle anderen Team-Schwimmer haben vielfach Bestzeiten geschwommen und um die Leistungsträger entwickelt sich im OSC Swim-Team eine sehr starke Leistungsbreite.
40. Artland-Schwimmfest in Quakenbrück
Montag, 18. Mai 2009
11 Veranstatlungsrekorde beim Artland-Schwimmfest
Käsler und Hacqiun überragen
Die 40. Auflage des traditionellen Artland-Schwimmfestes konnte in diesen Jahr mit verschiedenen Höhepunkten aufwarten. Erstmals erfuhr der Wettkampf durch die Teilnahme von Arke de Dinkel Denekamp aus den Niederlanden sowie CNSW Brüssel aus Belgien internationalen Charakter, zweitens war mit Alibek Käsler vom SV Würzburg 05 ein deutscher TOP-Schwimmer am Start und drittens wurden noch so viele Veranstaltungrekorde erzielt. Niemals zuvor nahmen Vereine aus fünf Landesverbänden des Deutschen Schwimmverbandes teil. Hätte das Wetter immer mitgespielt, wäre alles perfekt gewesen. So mussten sich am Sonntag die knapp 500 Teilnehmer auf Regen und Sonnenschein im Wechsel einstellen.
Gleich zu Beginn gab es über 100m Freistil die ersten Höhepunkte. Bei den Frauen war aus Belgien die 15jährige Maite Hacqiun extra nach Quakenbrück angereist, um die Qualifikation für die Jugend-Europa-Meisterschaften im Schwimmen in Juli in Prag zu schaffen. Die Leistung muss auf einer 50m Bahn bei automatischer Zeitmessung erfolgen, dies ist lange nicht überall möglich, aber in Quakenbrück. Leider herrschten gegen 10.00 Uhr keine optimalen Bedingungen vor, es regenete in Strömen, da konnte die optimale Wassertemperatur nicht helfen. Maite erzielte zwar in 1:00,75 einen neuen Veranstaltungsrekord, blieb aber aber eine Sekunde über der notwendigen Qualifikation. Bei den Männers zeigte Alibek Käsler auf der gleichen Strecke sein Können. In 0:51,15 (830 Punkte) schwamm er seine beste Saisonzeit.
Auch bei seinen restlichen Starts konnte der 21Jährige neue Veranstaltungs- und Bahnrekorde erzielen. Hervorzuheben sind hier 0:23,47 über 50m Freistil, 0:26,67 über 50m Rücken sowie 0:58,59 zum Schluss der Veranstaltung über 100m Rücken. Käsler übt sein Startrecht für den SV Würzburg 05 aus, arbeitet, lebt und traniert aber seit vier Monaten in Osnabrück. Der Abzubildende schwamm insgesamt sieben Veranstaltungsrekorde. Er stand auch der 15jährigen Belgierin zur Seite, als noch eine Extra-Lauf eingeschoben wurde, um die JEM-Qualifikation doch noch zu schaffen. Zu Beginn des zweitens Abschnitts, die Sonne schien, machte Maite einen zweiten Versuch. Der Quakenbrücker Andreas Haidukiewitz sowie Käsler fungieren als "Hasen". Und tatsächlich konnte Maite in 0:59,43 (730 Punkte) die erforderliche Qualifikation schaffen. Die Freude bei Ihr und der mitgerreisten Familie war groß.
Vereinsrekord über 50m Brust
Mit sieben Gesamtsiegen alle durch Alibek Käsler lag der SV Würzburg 05 an die Spitze der offenen Gesamtsiege, gleichauf mit Waspo Nordhorn. Allein vier Gesamtsiege erzielte hier Anna Prüllage. Sechs Siege gingen an den Ausrichter, wobei Heiko Boknecht zwei Geamtsiege erzielen konnte. Über 50m Brust gelang ihm ein Vereinsrekord über 50m Brust (0:33,87) - quasi im Sog von Käsler. Weitere Siege gingen an Andreas Haidukiewitz und Stefan Middendorf. Je zwei Gesamtsiege gingen an CNSW Brüssel (Maite Hacqiun), SV Bremen 10 (Simone Peußner)sowie die SG Osnabrück und je einer nach Barnstorf und die TSG07 Burg Gretesch. Über 200m Freistil siegten zeitgleich Anna Prüllage und Helga Linnenbaum (TV Emsdetten), die amtierende Deutsche Meisterin in der AK 40 über die Strecke in 2:19,82. Bei seinem Sieg im letzten Rennen des Tages konnte Sven Stallkamp (TSG 07 Burg Gretsch) seinen eigenen Veranstaltungsrekord aus dem Vorjahr auf 0:27,29 steigern.
Pokale nach Quakenbrück, Nordhorn, Glandorf und Osnabrück
In den Staffelwettbewerben siegten über 4*100m Lagen bzw. 4*100m Freistil die Damen von Waspo Nordhorn bzw. die Herren vom heimischen TSV Quakenbrück. Die Wasporannerinnen konnte dabei über 4*100m Freistil einen neuen Rekord erzielen. Die ausgelobten Pokale überreichte der Bürgermeister der Stadt Quakenbrück, Wolfgang Becker. Für den Nachwuchs der Jahrgänge 1998 bis 2001 war die 4*50m Freistilstaffel ausgeschrieben. Hier konnte sich überraschend der SC Glandorf aus dem Südkreis gegen zehn weitere Mannschaften durchsetzen. Bei den Jungs siegte unter den Augen von SG-Cheftrainer Markus Erth der eigene Nachwuchs.
Weiteste Anreise aus Brüssel und Mainz
In der Medaillenwertung setzte sich der Ausrichter mit 51 Siegen ganz knapp an die Spitze (in Summe 77 Medaillen). Mit 50 Siegen platzierte sich der starke Nachwuchs der SG Osnabrück auf den zweiten Rang (108 Medaillen). Platz 3 belegte Waspo Nordhorn mit 35 ersten Plätzen (76 Medaillen). Es folgen TSG 07 Burg Gretesch (19), SC Glandorf 36 (18),SG Diepholz (16), SV Georgsmarienhütte (12) und SG Weser-Ems/Oldenburg (10). Es folgen 20 weitere Vereine. Die weiteste Anreise neben dem belgischen Club hatte eine Schwimmerin aus Mainz. Die gebürtige Quakenbrückerin Ulrike Hofmann ist zwischenzeitlich in Mainz verheiratet. Dort hat sie wieder zum Schwimmsport gefunden. Bei einer Veranstaltung im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg traf man sich wieder und vereinbarte eine Teilnahme.
Die unerwartet hohe Meldezahl der 29 Vereine erfordertete eine straffe Organisation und stellte das Organisationsteam vor eine neue Herausforderung. Trotz der Streichung zweier Wettkämpfe und einem früheren Beginn, sollte der Zeitplan unbedingt eingehalten werden, um ein akzeptables Ende der Veranstaltung zu gewährleisten. Die Abstimmung zwischen dem gekonnt durch die Wettkämpfe moderierenden Sprecher Norbert Lukannek, den beiden Schiedsrichtern Katja Beermann (Georgsmarienhütte) und Volker Galle (Quakenbrück) sowie dem Team der automatischen Zeitmessung um Heiko Boknecht klappte hervorragend. Es konnte die letzte Zeit immerhin zehen Minuten vor dem offiziellen Ende ins System übernommen werden. Die Siegerehrungen konnten ebenfalls alle zeitnah durchgeführt werden und alle Kampfrichter wurden der Witterung entsprechend versorgt.
60 Persönliche Bestmarken
Neben der Durchführung der Wettkämpfe wurde auch geschwommen. 33 Aktive schickte die Schwimmabteilung 154 Mal ins Wasser. 60 Bestmarken wurden erzielt durch Hartmut Anneken, Marco Bieler, Heiko und Heinz Boknecht, Julius Frey, Andreas und Kristin Haidukiewitz, Denis Hessel, Sandra Huslage, Eike Jütter, Martin Kesse, Johann kl. Siemer, Nienke Krämer, Carina Krug, Jana Krull, Mati Kruthoff, Ann-Kathrin Lukannek, Stefan Middendorf, Malte Mielke, Anke und Max Mlitzke, Eva-Maria, Katharina und Gudrun Moorkamp, Chiara Radola, Anika und Lina Rautenstrauch, Ole und Winfried Reumann, Max Rodbert, Stefan Schröder, Elena Schwezow und Sina Vogt. Im vereinsinternen Mehrkampf über alle zwölf Einzelstrecken setzte sich Stefan Middendorf in 16:39,9 klar gegen Andreas Haidukiewitz (17:11,9), Martin Kesse (17:33,6) und Stefan Schörder (18:47,1) durch.
Norddeutschen Meisterschaften als Schwimm Event mit rund 1000 Teilnehmern in der Alsterschwimmhalle
Geschrieben von Andreas Wolff
Mittwoch, 21. Mai 2008
Die Alsterschwimmhalle erlebt nach den Deutschen Meisterschaften 2003 wieder ein großes Schwimm Event. Ab Freitag den 23.05.08 um 15:00 Uhr bis Sonntag 25.05.08 kämpfen rund 1000 Aktive aus 144 Vereinen der Bundesländer Schleswig Holstein, Niedersachen, Bremen, Berlin, Brandenburg, Sachsen Anhalt in der traditionsreichen Alsterschwimmhalle um Titel und Medaillen. Die Teilnehmer der Jahrgänge 96 und älter werden rund 4000 Starts absolvieren. Angeführt wird das Teilnehmerfeld von Katherina Schiller (Jg. 84) vom VFV Hildesheim die als einzige Olympia Teilnehmerin bei dieser Meisterschaft an den Start geht. Für Olympia nicht qualifiziert, aber in Hamburg trotzdem dabei ist der Sprintspezialist Johannes Dietrich (Jg. 85) aus Berlin, der auf seiner Paradestrecke 50 m Schmetterling an den Start gehen wird. Johannes Dietrich hat bei der Kurzbahn EM 2008 auf dieser Strecke die Bronze Medaille gewonnen. Ebenfalls am Start ist der Deutsche Meister über 200 m Schmetterling Toni Embacher (Jg. 87) vom SV Halle. Als schnellster Freistilschwimmer geht Leif Marten Krüger aus Magdeburg mit einer Bestzeit von 0:49,65 an den Start. Mit Alibek Käsler (Jg. 88) von den Wasserfreunden Hannover 98 hat ein weiterer Schwimmer mit 0:49,84 Min eine Bestzeit unter der magischen 50 Sekunden Schallmauer vorzuweisen. Die in den Verbandsgruppen des Hamburger Schwimmverbandes zusammengefaßten Spitzenschwimmer der Hamburger Vereine werden nach dem Rücktritt von Jens Thiele (SV Eidelstedt) und der noch nicht wieder genesenen Birte Steven (SG AMTV-FTV) von Morten Ahme (Jg. 91 SV Poseidon Hamburg) angeführt, der bei den diesjährigen offenen Deutschen Meisterschaften mit seinem Gewinn der Bronzemedaille über 400 m Lagen für einen echten Paukenschlag gesorgt hatte. Die Aktiven arbeiten derzeit auf die Mitte Juni in Berlin stattfindenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften hin. Um hierfür optimal vorbereitet zu sein, weilten die Nachwuchsschwimmer während der Pfingstferien in einem einwöchigen Trainingslager im spanischen Barcelona. Auch wenn die Muskeln durch das Trainingslager etwas müde sein werden, sollte dies von der Motivation vor heimischer Kulisse um Titel schwimmen zu können, wieder ausgeglichen werden. „Wir sehen der Meisterschaft freudig entgegen und hoffen, den einen oder anderen Titel in der Jahrgangswertung zu holen”, so der Hamburger Nachwuchs-Coach Jörg Freyher. Andreas Wolff 2. Vorsitzender Leistungssport Hamburger Schwimmverband
Zeitung der dsv-jugend anlässlich der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen 2007 in Dortmund
Die Halle ist ausverkauft
Am Donnerstag war es schwer im Südbad noch ein Platz zu
ergattern, denn von 500 Zuschauerkarten wurden alle verkauft.
Wem es dann doch gelang rein zukommen,
der musste bei den Finals ein wenig warten,
denn die Technik versagte. Erst wurde der
Wettkampf mit Handzeitnahme laufen
gelassen und dann gab es eine
Unterbrechung um das Problem zu beheben. Danach ging es dann weiter
mit dem Finale und es gab dann sogar noch ein paar Schmankerl. So zeigte der
Nachwuchsschwimmer des Jahres 2006 Alibek Käsler über 100m Freistil die einzige Zeit
unter 50 Sekunden und gewann so in der Altersklasse 19. Bei den Mädchen konnten gestern
über die 200m Freistil gleich zwei Damen die Richtzeit für die JEM unterbieten.
Hannover-Staffel holt Gold über 4x50m Freistil
2007-11-24 08:17
Am zweiten Tag schwamm die 4x50 m Freistilstaffel von W98 Hannover in der Besetzung Stephan Kunzelmann, Alibek Käsler, Lars Conrad und Jens Schreiber in 1:28,27 zur Goldmedaille.
Oldenburger Olympia-Hoffnung geht für Hannover ins Wasser
Von
Fabian Speckmann
Oldenburg. Er galt als Oldenburgs Hoffnung für Olympia. 2008, so die Hoffnung der Oldenburger Schwimmer, werde Alibek Käsler die Farben der Stadt in Peking vertreten. Gut, dass Käsler sich für Olympia qualifiziert, ist so ausgeschlossen nicht. Allein, der 19-jährige wird dort nicht für Oldenburg starten. Käsler hat sich den Wasserfreunden 98 Hannover angeschlossen, nachdem er sich mit seiner Trainerin Beate Schröder überworfen hat.
Ein Verlust für den Oldenburger Schwimmsport sei das, meint Frank Feldhus, der den gebürtigen Thüringer seit fast zwei Jahren als Physiotherapeut betreut. „Frank hat mich fitgemacht”, sagt Käsler lachend. Seinen Humor hat er trotz des ganzen Ärgers um seinen Vereinswechsel nicht verloren. Dass der Modellathlet heute wieder lachen kann, hat er zu einem guten Teil eben auch Feldhus zu verdanken.
In einem Trainingslager 2005 zog sich Alibek Käsler, dessen ungewöhnlicher Vorname einem Opernsänger geschuldet ist, eine Schultzerverletzung zu. „Ich wurde sechseinhalb Stunden lang operiert”, erinnert sich der Wirtschaftsschüler. Einige Probleme allerdings blieben. „Damals hat Beate Schröder dann den Kontakt zu mir gesucht und mich gebeten, mit Ali zu arbeiten”, erinnert sich Feldhus. Rückblickend ein Glücksfall für den Sportler, denn seine Teilnahme an der Junioren-Europameisterschaft hing am seidenen Faden. Selbst der Traum von Olympia drohte aufgrund anhaltender Probleme zu platzen. „Wir hatten nur noch sechs Wochen, aber dank der Hilfe von Frank habe ich es damals noch geschafft”, erzählt Käsler.
Die gesundheitlichen Probleme waren behoben, ihre gemeinsame Arbeit haben die beiden dennoch fortgesetzt. „Wir machen ein Ganzkörpertraining, um zum Beispiel die Schnellkraft zu verbessern”, erzählt der Physiotherapeut, der ein spezielles Programm für Käsler erarbeitet hat.
Dessen Tagesablauf wird natürlich maßgeblich vom Schwimmen bestimmt. Während die Klassenkameraden noch sanft schlummern, beginnt für Alibek Käsler der Tag. Aufstehen um 5 Uhr, Trainingsbeginn um 5.45 Uhr. Die Schulzeit zwischen 7.15 und 13 Uhr mag da schon als Erholungsphase dienen, denn auch am Nachmittag wird trainiert. Dreimal wöchentlich mit Frank Feldhus bei „Fitness im Ziegelhof”, außerdem stehen Athlethiktraining und abendliche Schwimmeinheiten auf dem Plan. Locker bringt es Käsler auf zehn Kilometer im Schwimmbecken.
Müde ist er dennoch nicht. „Schwimmen ist als Sportart wunderschön, die Technik, das Gefühl von Wasser, aber auch die Möglichkeit dabei abzuschalten”, sagt der leidenschaftliche Radrennfahrer, der sein Hobby indes allenfalls am Wochenende pflegt.
Wie es mit Alibek Käsler künftig weitergeht, ist allerdings offen. Nach privaten Differenzen kam es zum Bruch mit Beate Schröder. Das sollte Folgen haben, denn der Sportler, der in seiner jungen Karriere viele Erfolge feiern durfte, wurde von Beate Schröder nicht für die Deutschen Meisterschaften gemeldet. Ein Tiefschlag für den ehrgeizigen Schwimmer, der sich lange auf diese Titelkämpfe vorbereitet hatte. Schmutzige Wäsche mag Alibek Käsler aber öffentlich nicht waschen. „Sportliche Motive gab es nicht”, sagt er nur.
Seine Zukunft sieht der angehende Sport- und Fitnesskaufmann in Hannover. Dort wird er unter Frank Lamottke trainieren. Schade für Oldenburg, schön für den Schwimmer, der dort bessere Bedingungen vorfindet und sich seinen Traum von Olympia erfüllen will. Mit Frank Feldhus wird er weiter arbeiten. „Wenn es machbar ist, denn er hat mir sehr geholfen und wir beiden sind ein cooles Paar geworden”, sagt Käsler und erfährt die Zustimmung seines Fitmachers.
30 DM-Medaillen für SG EWR Rheinhessen
Mainzer Schwimmer erfolgreichster Verein bei DM in Berlin
Die Zweitliga-Schwimmer der SG EWR Rheinhessen haben mit 30 Medaillen hervorragenden bei den 117. Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin abgeschnitten. Fleißigster Medaillensammler in der offenen Klasse: Neuzugang Christian Hein, der mit seinem Schlussspurt für die größte Sensation sorgte und die 4 x 200 m-Freistilstaffel zum Titelgewinn führte. Darüber hinaus holte der Mainzer die Titel über 1.500 und 400 Meter Freistil. Im Nachwuchsbereich holte Alibek Käsler in den Jahrgangswertungen und bei den Junioren ingesamt sieben Mal Gold. Darüber hinaus sicherte sich in der Offenen Klasse Johanna Manz noch Bronze über 800 Meter-Freistil und belegte Rang 5 über 1.500 Meter-Freistil sowie mit der 4x200 Meter-Freistilstaffel der SG. Der erfolgreichste Nachwuchs-Medaillensammler, Alibek Käsler, schlug in der Offenen Klasse dazu noch als Siebter über 200 Meter-Rücken und als Achter über 100 Meter-Rücken an. Denny Stohr, der der drei Medaillen in der Jahrgangs- und Juniorenwertung erschwamm, belegte im Siegrennen von Christian Hein über 400 Meter Freistil Rang 8.
Hier die Medaillengewinner der SG EWR Rheinhessen im Überblick:
OFFENE KLASSE
Gold:
Christian Hein: 400m, 800m und 1.500m Freistil
4x200 m-Freistilstaffel mit Alibek Käsler, Christian Manz, Alexander Kaisler und Christian Hein
Bronze:
Johanna Manz: 800m Freistil
JUNIOREN
Gold:
Alibek Käsler: 100 und 200m Rücken, 100m Freistil
Silber:
Alibek Käsler: 50m Rücken
Dimitri Colupaev: 200m Freistil
JAHRGANGSWERTUNGEN
Gold:
Alibek Käsler: 50m, 100m und 200m Rücken, 100 m Freistil
Dimitri Colupaev: 400m und 1.500m Freistil
Manuel Belzer: 200m Freistil
Denny Stohr: 400m Freistil
Johanna Manz: 400m und 800m Freistil
Silber:
Manuel Belzer: 100m und 400m Freistil
Manuel Belzer: 1.500m Freistil
Denny Stohr: 1.500m Freistil
Christina Krienke: 400m Freistil und 200m Schmetterling
Bronze:
Christina Krienke: 800m Freistil
Susanne Weingärtner: 200m Rücken
Johanna Manz: 200m Freistil
Denny Stohr: 200m Freistil
Dimitri Colupaev: 100m Freistil
Experte referiert über Sport zwischen Freud und Leid
Oldenburg (lrs). Wie steht es
eigentlich mit der Volksweisheit
„Sport ist Mord”. In einem Vortrag
mit dem Titel „Sport ist
Mord ... Oder” griff der Oldenburger
Sportmediziner Dr. Klaus
Lehmkühler diesen Sachverhalt
auf und rückte ihn ins rechte
Licht.
Im Zentrum stand die Beantwortung
der bewusst provokant
formulierten Frage im Titel der
Veranstaltung. „Es gibt drei Antworten”, so Lehmkühler, „Sport
kann sehr wohl Mord sein, kann
aber, richtig und vernüftig betrieben,
auch Spaß und Freizeitvergnügen
sein. Kein Sport kann
aber genauso Mord sein.”
Zum Beleg seiner ersten These
führte er aktuelle Bespiele wie
die Verletzung von Skispringer
Jan Mazoch an. „Die Gefahr von
schweren bis hin zu tödlichen
Verletzungen besteht im Sport”,
stellte Lehmkühler fest. Für viele
sei das eine Ausrede, vom Sport
lieber die Finger zu lassen. Damit
werde aber unterschlagen, dass
Sport auch Spaß und Freizeitvergnügen
sei. „Allerdings
kommt es hierbei entscheidend
auf ein gutes Aufwärmprogramm
und die richtige Ausführung an”,
erläuterte der Sportmediziner.
Als dritte These formulierte
Klaus Lehmkühler, „dass kein
Sport unter Umständen Mord
sein kann”. Viele so genannter
Zivilisationskrankheiten ließen
sich auf Bewegungsmangel
zurückführen.
Für moderne Therapie von
Sportverletzungen stand der Oldenburger
Spitzenschwimmer
Alibek Käsler als Paradebeispiel
bereit. Nachdem er sich 2005
die Schulter ausgekugelt hatte,
schien sein großes Ziel, die Teilnahme
an der Olympiade 2008,
außer Reichweite. Aber dank der
guten Therapie im Pius stand er
2006 bereits wieder erfolgreich
auf dem Startblock. „Neben moderner
OP-Technik und einem
klaren Ziel hat Alibek Käsler vor
allem die gezielte Rehabilitation
geholfen”, erklärte Dr. Marcus
Beuchel, Oberarzt in der orthopädischen
Klinik.
Lehmkühler referierte in der
Reihe „Gesund zu wissen”. Mit
ihr möchte das Pius-Hospital ein
Forum für Antworten auf Fragen
rund um die Gesundheit bieten.
„Über Fernsehen und Zeitschriften
wird zu vielen medizinischen
Themen leider Halbwissen verbreitet”,
erklärt Professor Dr.
Djordje Lazovic, Direktor der orthopädischen
Klinik und Initiator
der Vortragsreihe. Zudem biete
das Forum einfach mehr Zeit, um
auch vorbeugend über Themen
zu informieren. Durch die Kombination
aus Expertenvortrag und
anschließender Diskussion sei
ausreichend Platz für Fragen.
An der Vortragsreihe beteiligen
sich alle Abteilungen des
Hauses. Das komplette Programm
gibt es im Pius oder unter
www.pius-hospital.de
Zum internationalen 30. Bergbad-Pokal-Schwimmfest waren 583 Aktive aus 37 Vereinen mit insgesamt 2279 Einzel- und 111 Staffelstarts gemeldet. Sieben Gastmannschaften aus den Niederlanden waren vertreten.
Neben den drei neuen Bergbad-Rekorden durch Alibek Käsler (SV Würzburg 05) und Viviana Sorban (SV W98 Hannover) wurde auch ein neuer niederländischer Landesrekord in der Behindertenklasse SB 9 aufgestellt: Jacco Bienest (One Team Swimming) verbesserte den Rekord über 200m Brust auf 3:00,43 min.!
Die Finalläufe waren wieder ein Highlight und am Beckenrand wurden die Teilnehmer mit viel Applaus begrüßt und lautstark im Wasser angefeuert. Die Siegerliste:
100m Schmetterling
1. Mona Groteguth, SGS Hannover
2. Tanita-Ileen Hoppe, SC Altwarmbüchen
3. Femke Remmits, One Team Swimming (NL)
1. Alibek-Lars Käsler, SV Würzburg 05
2. Kas Kop Jansen, Van Vliet Barracuda Nieuwerkerk (NL)
3. Lars Sieval, LZ 1886 (NL)
100m Brust
1. Viviana Sorban, SV W98 Hannover
2. Nina Rosenbladt, SV Poseidon Hamburg
3. Lena Maren Busch, SF Unna 01/10
1. Alibek-Lars Käsler, SV Würzburg 05
2. Fabian Meissner, BSV Friesen 1895
3. Kristiaan Lenos, LZ 1886 (NL)
100m Rücken
1. Mona Grotegut, SGS Hannover
2. Joana Voß, 1. WV Wunstorf
3. Petra de Groot, Van Vliet Barracuda Nieuwerkerk (NL)
1. Alibek-Lars Käsler, SV Würzburg 05
2. Ralf Wölfer, BSV Friesen 1895
3. Andre Meissner, BSV Friesen 1895
100m Freistil
1. Mona Grotegut, SGS Hannover
2. Petra de Groot, Van Vliet Barracuda Nieuwerkerk (NL)
3. Merel Barendregt, Van Vliet Barracuda Nieuwerkerk (NL)
1. Alibek-Lars Käsler, SV Würzburg 05
2. Ralf Wölfer, BSV Friesen 1895
3. Andre Meissner, BSV Friesen 1895
„Olympia
ist mein Traum”
Alibek Käsler
Er ist erst 21 Jahre jung, trotzdem kann Alibek Käsler schon auf eine bewegte Karriere zurückblicken. Der Nachwuchsschwimmer, gesegnet mit einem unglaublichen Talent, hat Höhen und Tiefen erlebt, Erfolge gefeiert, für die ihn junge Schwimmer landesweit bewundern, und Tiefschläge verarbeiten müssen, die ihn sportlich und menschlich an seine Grenzen brachten. Doch er hat nie aufgegeben und ist bereit, wieder anzugreifen.
„Dieses kalte Fließen gibt mir ein Gefühl von Schwerelosigkeit”, sagt Alibek Käsler. Es gibt wohl kaum einen erfolgreicheren Nachwuchsschwimmer in Deutschland, als den 21-Jährigen. Beeindruckend liest sich die Liste seiner Erfolge. 31 Mal holte er den Deutschen Juniorenmeistertitel, gewann einmal die Goldmedaille, zweimal Silber und einmal Bronze bei den olympischen Jugendspielen 2003 in Paris, ist Deutscher Vizemeister der Herren und hat die Qualifikationszeit für die Weltmeisterschaft dieses Jahr in Rom längst unterboten. „Ich habe wie viele zuerst mit dem Fußball angefangen. Doch beim Schwimmen bin ich geblieben. Dieses geile Gefühl kann dir kein Ball geben”, sagt Alibek Käsler. Mit acht sprang er 1996 erstmals ins Wasser, 2002 holte er seine erste Deutsche Juniorenmeisterschaft über 100m Freistil. „Und das, obwohl ich eigentlich nicht viel trainiert hatte”, sagt Alibek Käsler. Im Laufe der Zeit intensivierte er jedoch seine Trainingsbemühungen, zog bis zu zwölf Mal pro Woche seine Bahnen durch das Schwimmbecken. Schon bald folgte die Berufung in die Nationalmannschaft. „Das war unglaublich. Noch 2002 habe ich Autogrammkarten von Thomas Rupprath gesammelt. Ein Jahr später schwamm ich neben ihm in der Nationalmannschaft”, sagt Alibek Käsler. Nur knapp schrammte er an der Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen vorbei, als er die Qualifikationszeit zwar schaffte, jedoch fünf deutsche Schwimmer noch schneller waren als er. Die Hoffnungen ruhten auf den Olympischen Spielen in Peking 2008. Doch im Vorfeld musste er einige Rückschläge hinnehmen. Der tragische Tod seiner Stiefmutter ließ ihn in ein tiefes Loch fallen. „Sie hat mir immer sehr viel Kraft gegeben”, sagt Alibek Käsler über den Verlust. Sportlich drohte durch eine komplizierte Schulterverletzung im Jahre 2005 sogar das Karriereende. „Die Ärzte sagten mir, dass ich nie wieder schwimmen könne”, so der 21-Jährige. Doch Spezialisten 'flickten' seine Schulter in einer sechseinhalbstündigen Operation wieder zusammen. „Ich habe im Bett gelegen und geheult. Danach musste ich alles neu lernen. Das war eine unglaubliche Qual”, sagt Alibek Käsler, „ich bin froh, dass ich zu dieser Zeit Frank Feldhus kennen gelernt habe.” Der Physiotherapeut habe ihm sehr geholfen, ihm manchmal auch „in den Arsch getreten”.
Jetzt ist er wieder fit und hat außerdem nach einigem beruflichen Hin und Her wieder eine feste Ausbildungsstelle zum Industriekaufmann. „Ich habe Blut geleckt”, gibt sich Alibek Käsler kämpferisch, und das vor allem, weil ihn seine Freundin, die ebenfalls Schwimmerin ist, mit ihrem Ehrgeiz motiviert. Seit etwa drei Wochen sind die beiden glücklich verliebt. Was seine Ziele angeht, da gibt sich Alibek Käsler noch bescheiden. „Ich möchte erst mal den Einstieg ins Training schaffen und dann das Finale der Deutschen Meisterschaft erreichen”, sagt er. Doch ein Ziel bleibt. „Olympia ist auf jeden Fall mein Ziel, ein Riesentraum.”
Text und Foto: Robert Niemeyer
Die Konkurrenz steht im Regen
SCHWIMMFESTIVAL Landkreissportler überzeugen in Ganderkesee – Meyer holt Gold
Jan-Florian Käter von der TSG Hatten-Sandkrug setzte sich gegen Giacomo Haack vom DSV und Rouven Niklas Salewsky (GTV Bremerhaven) durch. Schwimmstar Alibek Käsler überreichte die Medaillen:
DAS 18. GANDERKESEER SCHWIMMFESTIVAL WÄRE BEINAHE INS WASSER GEFALLEN. DOCH DAS SCHMUDDELWETTER KONNTE DIE FREUDE DER LANDKREIS-SPORTLER ÜBER IHRE ERFOLGE NICHT TRÜBEN.
VON BJÖRN LANGE
GANDERKESEE - Phillip Meyer war eine der vielen positiven Erscheinungen aus Landkreis-Sicht beim Ganderkeseer Schwimmfestival. Der 14-jährige Wildeshauser holte sich in 2:23,76 Minuten über 200 m Lagen souverän den Sieg im Jahrgang 1994. Dabei waren die Bedingungen alles andere als einfach: „Es war kalt, die Luft und das Wasser. Dann wärmt man sich auf und muss bald wieder raus in die Kälte. Ich wusste, dass ich ganz nach vorne schwimmen kann. Aber jetzt gewonnen zu haben freut mich sehr”, zeigte sich der Sportler des SV Wildeshausen erleichtert.
In der Tat wurden die 541 aktiven Schwimmer ein ums andere Mal auf eine harte Probe gestellt. So fiel das 18. Ganderkeseer Schwimmfestival bei sehr wechselhaftem Wetter und wenig sommerlichen Temperaturen beinahe buchstäblich ins Wasser. Bei Höchstwerten um 15 Grad Celsius kamen zwar „nicht so viele Zuschauer wie sonst, um die Schwimmer anzufeuern, aber die Aktiven stört das nicht so sehr”, sagt Neele von den Bongardt, 17-jährige Pressewartin des gastgebenden SV Ganderkesee. Nur die Krampfanfälligkeit der Sportler würde bei der kalten Witterung zunehmen. Dennoch, die Rahmenbedingungen waren nicht optimal, denn auch das Wasser war mit nur 22 Grad etwas kühler als eigentlich üblich. Mit speziellen Wärmemänteln, eine wasserabweisende Außenschicht und wärmendes Fleece im Innern, hielten sich die Aktiven zwischen ihren Wettkämpfen warm.
Am Sonnabend und Sonntag wurden insgesamt 43 Wettkämpfe mit 2536 Einzelstarts und 103 Staffeln über 50 m, 100 m und 200 m ausgetragen. Jan-Florian Käter von der TSG Hatten-Sandkrug konnte an beiden Tagen überzeugen und war einer der erfolgreichsten Schwimmer überhaupt. Nachdem sich der Zehnjährige bereits am Sonnabend den Sieg über 50 m Freistil und Silber über 50 m Rücken geschnappt hatte, schwamm er am Sonntag über 50 m Brust nochmals auf Platz eins. „Die Konkurrenz ist stark, ich musste wirklich Gas geben”, gab Käter zu und war insbesondere darüber froh, seinen Delmenhorster Rivalen Giacomo Haack zweimal hinter sich gelassen zu haben.
Über Gold- und Silbermedaillen durften sich auch die siebenjährigen Nachwuchsschwimmerinnen Lisa Bielefeld und Celine Rüdebusch vom heimischen SVG freuen. Über 50 m Rücken schlug Bielefeld kurz vor ihrer Vereinskameradin an. „Beim Schwimmen stört mich das Wetter eigentlich nicht. Nur nachts im Zelt war es ziemlich kalt”, sagte die strahlende Siegerin, die die niedrigen Temperaturen bei so viel Erfolg umso besser verkraften konnte. Bereits einen Tag zuvor hatte sie Bronze über 50 m Delphin erreicht. Rüdebusch, die die kühlen Nächte lieber zuhause verbracht hat, war am Vortag über 50 m Delphin zu Silber und über 100 m Freistil auf den dritten Platz geschwommen.
Die Freude, die den jungen Athletinnen ohnehin deutlich anzusehen war, erhielt einen zusätzlichen Schub durch einen ganz besonderen Gast. Alibek Käsler, zweimaliger Junioreneuropameister, nahm am Sonntag die Siegerehrungen vor. Der 20-Jährige zeigte sich positiv überrascht von der Größe und Professionalität der Veranstaltung. Darum hatte der 31-fache Deutsche Jahrgangs- und Juniorenmeister eigentlich selbst teilnehmen wollen. Doch zum Glück für die Gewinner seiner Altersklasse hatte er die rechtzeitige Anmeldung in Ganderkesee verpasst.
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Alibek Käsler überreicht Schwimmern Medaillen
Sein Ziel ist die Schwimm-WM 2009
Alibek Käsler ehrte Lena Anders und Svenja Pierron vom DSV 05 Rolf Tobis
Ganderkesee (bpf). Eigentlich wollte er ja mitschwimmen, aber seine Meldung kam zu spät. Marco Löwenstein, SVG-Sportwart, holte den Bundeskader-Schwimmer Alibek Käsler trotzdem in sein Bad. Der Bitte, an einem der Wettkampftage die Siegerehrungen vorzunehmen, kam dieser gerne nach. „Ich mache viel Jugendarbeit, es macht mir Spaß, den Kleinen die richtige Technik zu erklären und ihnen Tipps zu geben. Oft bitten mich Trainer kleinerer Vereine um Hilfe”, erzählt der sympathische Athlet, der 2003 mit 14 Jahren als Jüngster in die Jugendnationalmannschaft kam und bei der Jugend-Olympiade in Paris zwei Goldmedaillen für Deutschland holte. „Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin bin ich knapp an der Olympiaqualifikation gescheitert, nun habe ich erst einmal die berufliche Schiene gewählt und konzentriere mich auf meine Außendiensttätigkeit bei einer Oldenburger Firma. Aber da ich die Normzeiten für die WM in Rom im nächsten Jahr schon einmal unterboten habe, werde ich hierauf hinarbeiten. Außerdem möchte ich bei den Schwimm-Weltcups in Stockholm, Berlin und Moskau dabeisein”, berichtet er. Den einen oder anderen „Spaßwettkampf” wird er bis dahin noch bestreiten, so steht das Bergbad-Schwimmfest am kommenden Wochenende in Bückeburg noch auf dem Terminkalender. Wo sein ungewöhnlicher Vorname herkommt, verriet er auch: Seine Eltern benannten ihn nach einem berühmten ägyptischen Sänger.
Alibek Käsler überrascht alle bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin
von Jörg Brunßen
Alibek Käsler hat bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin die Bronzemedaille über 50m Rücken (Zeit:25,76) gewonnen. Außerdem erreichte er einen sehr guten 4. Platz über 100m Rücken (56,01). Mit der 100m Lagen Staffel gewann er als Startschwimmer darüber hinaus eine Silbermedaille und unterbot nochmals seine Bestzeit über 100 Rücken *55,79*. Damit überraschte er viele und bewies zu den großen Hoffnungen des Deutschen Schwimmssportes zu gehören.
(25.04.08)
Gelungener Wettkampf in Wardenburg
INTERVIEW Alibek Käsler über das Ostermeeting und die OlympiadeAlibek Käsler war beim Ostermeeting des Wardenburger Schwimmclubs mit dabei. Der 20-jährige Thüringer hat Probleme bei der Vorbereitung für Olympia.
Von Werner Scheffer
Frage: Herr Käsler, Sie sind amtierender Deutscher Meister mit der 4x50-Meter-Freistil- sowie Vizemeister mit der 4x50-Meter-Lagenstaffel. Was hat Sie zum Ostermeeting nach Wardenburg verschlagen?
Alibek Käsler: Ich bin vom Schwimmclub gefragt worden, ob ich hier starten möchte. Dieser Einladung bin ich gerne gefolgt. Es macht hier Spaß, den Kontakt zum Nachwuchs in Wardenburg zu pflegen.
Frage: Sie haben mehrere Veranstaltungsrekorde, wie etwa über die 50-Meter- und die 100-Meter-Rückendistanz beim Ostermeeting gebrochen. Welchen Stellenwert hatte das Meeting für Sie?
Alibek Käsler: Für mich war das Ostermeeting ein gelungener Trainingswettkampf. Es war zwar ein Marathon über zwei Tage, aber es war in Ordnung.
Frage: Sie sind Thüringer und 2005 für die SG Weser-Ems/Oldenburg geschwommen. Warum sind Sie nun bei den Wasserfreunden 98 Hannover?
Alibek Käsler: Meine Freundin wohnte zu der Zeit in Oldenburg, und deshalb ging ich für die SG an den Start. Ein Ausbildungsplatz zum Sport- und Fitnesskaufmann machte dann einen Umzug nach Hannover notwendig. Zudem gab es Probleme bei der Trainingsplanung, so dass ich zu den Wasserfreunden unter Trainer Joe Staffelt ging. Frage: Was bedeutet das für ihr weiteres Training?
Alibek Käsler: Ich bereite mich auf die Deutschen Meisterschaften nicht mehr im Landesschwimmverband Niedersachsen mit dem Trainer Frank Lamodtke vor. Auf das Ostermeeting in Wardenburg habe ich mich im Oldenburger Huntebad am Marschweg vorbereitet, ohne Trainer und ohne separate Trainingsbahn.
Frage: Die Olympischen Spiele stehen im Sommer an. Können Sie bei so vielen Umstellungen die Qualifikation schaffen? Schließlich sind Sie doch Deutschlands schnellster Schwimmer über 50-Meter-Kraul, oder?
Alibek Käsler: Das ist richtig. Die Qualifikationsmöglichkeit habe ich bei den Deutschen Meisterschaften, die Mitte April stattfinden wird. Bis dahin werde ich bei den Wasserfreunden in Hannover mein tägliches Trainingspensum leisten. Zudem werde ich wieder ein paar Kilo zunehmen, die ich durch den Stress in der letzten Zeit verloren habe. Dann gehe ich hoch motiviert an den Start und versuche – den Fokus nach vorne gerichtet – eine Fahrkarte zu den Olympischen Spielen auf sportlichem Weg zu erschwimmen.
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SCHWIMMEN 13. Wardenburger Ostermeeting mit Rekordbeteiligung – Niederländer erreichen Bestzeiten
Sprung ins kühle Nass: 464 Aktive aus 30 Vereinen nahmen an der 13. Auflage des Wardenburger Ostermeetings im Hallenbad am Everkamp teil.
WERNER SCHEFFER
DER DEUTSCHE MEISTER ALIBEK KÄSLER STELLTE FÜNF NEUE REKORDE AUF. INSGESAMT WURDEN IN WARDENBURG 19 BESTZEITEN UNTERBOTEN.
VON WERNER SCHEFFER
WARDENBURG - Zum 13. Mal veranstaltete der Wardenburger Schwimmclub (WSC) sein mittlerweile internationales Ostermeeting. „Es war ein Turnier der Superlative”, freute sich Pressesprecher Sönke Boden. Gingen beim ersten Meeting 1996 fünf Vereine an den Start, so waren es in diesem Jahr 30. Nach einst 186 Meldungen hatten das Organisations-Team um Björn Klein, Axel Lipke, Marco Heinje und Ingrid Tietzel sowie die mehr als 100 ehrenamtlichen Helfer nun 2354 Einzelstarts zu organisieren.
Nicht nur aus Niedersachsen und Bremen reisten die 464 Aktiven an. Ganz besonders freuten sich die Veranstalter über das Team Groningen aus den Niederlanden. Die Mannschaft von Trainerin Agnes de Haan sorgte für Aufsehen: Die Niederländer stellten 14 der 19 neuen Veranstaltungsrekorde auf. Siebenmal Bestzeit schwamm Chantal Nap. Rudy Ted de Haan, mehrfacher holländischer Meister und Dritter bei der Europameisterschaft 2007 mit der niederländischen Staffel, schwamm sechs Bestzeiten. Einmal war Sebastian Bakker erfolgreich.
Für die Gäste war das Ostermeeting nicht nur ein „einfacher” Wettkampf. „Wir haben in der Vorwoche extra unser Training reduziert, um hier heute topfit zu sein”, sagte die Übungsleiterin. Nicht nur über die Leistung ihrer Schützlinge zeigte sich Agnes de Haan hoch erfreut. Vielmehr lobte die Trainerin das tolle Angebot, denn „jeder hatte die Möglichkeit, alle Disziplinen zwischen 50 Meter und 200 Meter zu schwimmen”. Angetan waren die Niederländer von der Gastfreundschaft in Wardenburg.
Ebenfalls startete der 20-jährige Thüringer Alibek Käsler. Der zweifache Junioreneuropameister und Deutsche Meister in der 4x200-Meter-Freistilstaffel sorgte für fünf neue Rekorde.
Am Ende des Wardenburger Ostermeetings freuten sich auch die Gastgeber über die gelungene Veranstaltung. Wie im Vorjahr stellte der WSC die beste Vereinsmannschaft. Herausragend war die Leistung von Milena Oltmann. In ihrer Altersklasse (Jahrgang 1997) ging sie in zehn Disziplinen an den Start und stand neunmal ganz oben auf dem begehrten Siegertreppchen. Lediglich über 100 Meter Brust schwamm sie 1:31,23 Minuten und musste Sophie Buß (1:30,26 Minuten) vom TV Meppen den ersten Rang überlassen.
Zu den vielen ehrenamtlichen Helfern zählte auch Sabine Menke. Die Wardenburgerin arbeitete als Zeitnehmerobfrau und Zielrichterin und freute sich sehr über die Erfolge ihrer Söhne Lukas und Claas. Lukas (Jahrgang 1996) ging neunmal an den Start und bestieg in fünf Disziplinen das Treppchen der besten Drei. Sein zwei Jahre jüngerer Bruder Claas kam zweimal auf das Podest.
Infos: www.wardenburgersc.de
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Wardenburger SC steuert neuen Rekord an
SCHWIMMEN 13. Auflage des Ostermeetings – 2354 Einzelstarts an zwei Tagen
Deutscher Meister startet
Der amtierende Deutsche Meister im Schwimmen, Alibek Kaesler, wird am Ostermeeting des Wardenburger SC teilnehmen. Der 20-Jährige von den Wasserfreunden 98 Hannover wurde Deutscher Meister über 4x200 Meter Freistilstaffel. Außerdem ist er unter anderem zweifacher Jugend-Europameister sowie 27-facher Jahrgangs- und Juniorenmeister. Obendrein sammelte Alibek Kaesler rund 30 deutsche Altersklassenrekorde.
Ebenfalls erwartet der WSC Nicole Heidmann vom TV Meppen. Sie ist Norddeutsche Meisterin über 50 Meter Brust und startete im Endlauf der Deutschen Meisterschaften auch über 50 Meter Brust.
International geht es auch in diesem Jahr wieder zu: Das Team Groningen hat sich angemeldet. Hier schwimmt unter anderem Rudy Ted de Haan, der bei der jüngsten Europameisterschaft in Ungarn in die 4x50 Meter Freistilstaffel der Niederlande berufen worden war. Er gewann hier die Bronzemedaille – sein bislang größter Erfolg. Die übrigen Schwimmer des Teams sammelten auf nationaler Ebene diverse Titel.
Von Frank Jacob
Wardenburg Neuer Rekord: Für die 13. Auflage des Ostermeetings kündigt der ausrichtende Wardenburger Schwimm-Club (WSC) 2354 Einzelstarts an. Die NWZ präsentiert die Großveranstaltung.
„Wir erwarten am kommenden Wochenende 464 Schwimmerinnen und Schwimmer im Hallenbad am Everkamp”, berichtet Sönke Boden vom WSC. Am Karfreitag und Sonnabend, 21. und 22. März, stürzen sich die Sportler aus Niedersachsen, Bremen und Groningen in die Fluten. Auch hochkarätige Sportler haben ihre Teilnahme zugesagt (siehe Kasten rechts).
Die Wettkämpfe im Brust-, Rücken-, Schmetterlings- und Lagenschwimmen sind in vier Abschnitte eingeteilt worden. Das Einschwimmen für den ersten Abschnitt beginnt am Karfreitag um 10 Uhr. Ab 12 Uhr finden die ersten sechs Wettkämpfe statt. Abschnitt zwei wird im Anschluss ausgetragen. Am Sonnabend, 22. März, beginnt das Einschwimmen bereits um 8 Uhr. Zwei Stunden später fangen die Wettkämpfe an.
Das Ostermeeting wurde erstmals 1996 veranstaltet. „Der Hintergrund einer Schwimmsportveranstaltung zu diesem Zeitpunkt war, dass der Jahresbeginn ein wichtiger Trainingsabschnitt der Saison im Hinblick auf weiterführende Meisterschaften ist”, erläutert Sönke Boden. Da viele Vereine die Osterferien nutzen, um sich gezielt auf zum Beispiel Landes- oder Deutsche Meisterschaften vorzubereiten, bot sich der Termin folglich an. Denn: „Ein Wettkampf dient als letzte Leistungsüberprüfung”, sagt Sönke Boden.
In Wardenburg besteht denn auch die Möglichkeit, Qualifikationszeiten für die Landesmeisterschaften zu schwimmen. Im Wettkampfprogramm stehen alle Strecken der Kurz- und Mitteldistanz (50, 100 und 200 Meter).
Das Ostermeeting hat sich inzwischen von einer anfangs noch kleinen Veranstaltung mit 186 Starts vorwiegend aus dem Oldenburger Raum zur größten Schwimmsport-Hallenveranstaltung im Schwimmbezirk Weser-Ems gemausert. „Dies ist ein eindeutiges Zeichen, dass die ursprüngliche Idee zu einer hohen Akzeptanz bei den Trainern und Aktiven weit über die Region hinaus gefunden hat”, freut sich Sönke Boden vom WSC.
Mehr Infos über den Verein und das Ostermeeting gibt es unter
www.wardenburgersc.de
Berichterstatter: German Helgert
Deutscher Altersklassenrekord für Würzburger Käsler - EMSC München dominiert - zwei Titel und Medaillenflut für SG Nordoberpfalz!
Tirschenreuth (rbg). Ein neuer deutscher Altersklassenrekord durch den 15-jährigen Würzburger Alibek Käsler in 50,70 Sekunden als Startschwimmer der 4x 100m Freistilstaffel sowie ein mit neun Goldmedaillen dominierender EMSC München waren die highlights der diesjährigen Bayerischen Staffelmeisterschaften im Schwimmen, die am Wochenende im Tirschenreuther Hallenbad am Stiftland- Gymnasium zur Austragung kamen.
Zehn Vereine aus ganz Bayern hatten für die letzten Titelkämpfe in diesem Jahr rund 100 Aktive für lediglich 91 Steffeln in die Kreisstadt entsandt. Beinahe schon sensationell mutet dabei dennoch das Abschneiden der Vereine aus der Region an: Hinter dem EMSC München, der sich neben den neun goldenen weitere drei Silbermedaillen sicherte, Wacker Burghausen (dank Nationalmanschaftsschwimmerin Nicole Hetzer mit zwei Gold- und fünf Silbermedaillen dekoriert) und dem SV Bayreuth (2/4/1) überraschte die Schwimmgemeinschaft Nordoberpfalz als Viertplatzierte im Medaillenspiegel!
Die Schwimmerinnen und Schwimmer vom gastgebenden Tirschenreuther Schwimm- Club und dem Partnerverein ASV Auerbach durften sich über die Meistertitel der 4x 100 und 4x 200m Rückenstaffeln der Damen, eine weitere Silber- sowie nicht weniger als achrt Bronzemedaillen freuen! Der Schwimmverein Weiden konnte die 4x 100m Brust der Herren für sich entscheiden und zudem je einmal Silber und Bronze verbuchen.
Alibek Käsler glänzte mit deutschem Jahrgangsrekord beim 10. Internationalen Saisoneröffnungsschwimmen um den Wanderpokal der Stadt Marktheidenfeld
24,34 Sekunden benötigte der dem Jahrgang 1988 angehörende Würzburger, der immerhin 16 deutsche und 28 bayerische Jahrgangsrekorde hält, am ersten Wettkampftag für die 50 Meter. Tags drauf reichte es nicht ganz für einen weiteren Rekord für den Mediallenhamster aus Würzburg, denn es war kälter geworden, die äußeren Bedingungen für die Teilnehmer zunehmend schwieriger. Dennoch war Kurt Wagener, Abteilungsleiter des ausrichtenden TV Marktheidenfeld, sicher: "Von dem Alibek Käsler werden wir noch einiges hören."
Käsler war der herausragende Athlet vom unterfränkischen Vorzeigeverein SV 05 Würzburg, der am Wochenende seine Mannschaft für ein Schwimmfest in Hessen und das in Marktheidenfeld aufgeteilt hatte. "Eigentlich starten bei uns die jüngeren Jahrgänge vom SV 05, aber Alibek wollte eben gerne nach Marktheidenfeld kommen", erklärte Wagener.
Insgesamt absolvierten Schwimmer aus 15 Vereinen rund 1000 Starts im Marktheidenfelder Maradies. Die weiteste Anreise hatten die Sportler vom TV Münchberg aus dem Nordosten Oberfrankens. "Schade war nur, dass die Sportler aus den Vereinen der Umgebung, wie Lohr, Gemünden oder Karlstadt, heuer nicht dabei waren", so der TVM-Abteilungsleiter. Die hatten aus Termingründen bzw. wegen anderer Verpflichtungen absagen müssen.
Zudem bedauerte der TVM-Abteilungsleiter, dass es heuer keine Vereinsrekorde gab. "Aber dazu war es am Wochenende wohl etwas zu kalt", erklärte Wagener mit Blick auf die äußeren Umstände. Zudem war die Vorbereitungszeit kurz. "Wir sind erst zu Beginn der Woche ins Freie gegangen und waren wahrscheinlich die lange 50-Meter-Bahn noch nicht gewohnt." Im Vergleich zu den anderen Teams schnitten die Marktheidenfelder aber gut ab. Lange Zeit lieferten sich die "Wellenkiller" ein spannendes Rennen um den Sieg in der Mannschaftswertung mit der Konkurrenz aus Bayreuth, für die der frühere Marktheidenfelder Robert Redelbach an den Start ging. Am Ende hatte Bayreuth knapp die Nase vorn, Marktheidenfeld wurde vor dem Haßberge-Team Zweiter. Insgesamt holten Marktheidenfelder Schwimmer am Wochenende die Siege in 38 Rennen.
Dafür absolvieren die Sportler auch ein beträchtliches Trainingspensum. Unter der Regie des aus Waldbüttelbrunn stammenden Trainers Andreas Spanheimer steigen die Mitglieder der ersten Marktheidenfelder Wettkampf-Mannschaft fünfmal die Woche ins Wasser, dazu kommen drei Einheiten pro Woche an Land.
Erfolgreichste Marktheidenfelder Schwimmerin des Wochenendes war Sophia Beck. Sie gewann im Jahrgang 1987 sieben Rennen (100 u. 200 m Rücken, 100 u. 200 m Brust, 200 m Lagen, 100 u. 200 m Schmetterling). Ihre ein Jahr ältere Teamkollegin Svenja Schwab stand ihr mit sechs Erfolgen kaum nach (100 und 200 m Rücken, 100 und 200 m Freistil, 200 m Lagen, 100 m Schmetterling). Für jeweils fünf Siege des Ausrichters zeichneten Nicola Hock (Jg. 1992, 100 m Rücken, 100 m Brust, 100 m Freistil, 200 m Lagen, 200 m Schmetterling) sowie Stefan Ehehalt (Jg. 1992, 100 u. 200 m Schmetterling, 100 m Rücken, 100 m Brust, 100 m Freistil) verantwortlich.
Außerdem schlugen folgende Marktheidenfelder Schwimmer in ihren Rennen als Erste an: Philipp Zofek (Jg. 1994, 50 m Rücken, Brust u. Freistil), Erin Gray (Jg. 1988, 200 m Rücken u. Schmetterling), Leonie Hugo (Jg. 1992, 100 u. 200 m Brust), Nina Lammert (Jg. 1994, 50 m Brust u. Rücken), Moritz Hluchy (Jg. 1995, 50 m Rücken), Frederik Trabel (Jg. 1995, 50 m Brust), Maleen Wagener (Jg. 1988, 100 m Rücken) und Andreas Rieger (Jg. 1991, 200 m Rücken).












